Unser Abiturjahrgang in London!

Unser Abiturjahrgang, die 13er waren Anfang März in London. Hier die Berichte, ganz stilecht im britischsten Englisch!!
“London was a great experience. I love big cities and sometimes I even think that Cologne is too small. Never mind, the trip to London included a lot of fun, a lot of bus driving and some culture. It was a very nice day and the weather was perfect when I think of the predictions that Britain had day for day.

I am so happy that we made this trip so I could learn a lot about London and see all those big famous things like Buckingham Palace, Big Ben or the London Eye. London is a very beautiful city and I would really like to go there again. One day I‘ll go to London again and will have a look at the museums and all of these things because when you work, you have enough money and can spend it then.

Unfortunately, there was this terror attack in London a few days later which makes me really upset and frightens me a bit because when I think about the day I stood in front of Big Ben and took a picture happily and see the same place right now on TV with dead bodies it really scares me and gives me goosebumps because we were really lucky. But in such moments, you realise how close terrorism is. I hope London will be ok again and the people there won‘t be afraid to go out on the streets and meet up with some friends.

I know it‘s a bit short but I really don‘t know what to say. Thank you for making it happen ! :)“

Jason Schander

2.

Our trip to London was very nice. The tour was short but very funny! The bus ride was also very long but okay. Our sightseeing tour was very informative because our tour guide showed us all the hotspots. Our hotel room was small but everything was clean. I spent my time with Nina, Patricia and Corvin. We went to the Harry Potter Store and to a shopping street with nice little stores. The bus ride home was much better than the first trip. All in one our trip was short but very nice.

Anika Lisiecki

3.

22:15: Es ist soweit…wir fahren endlich nach London! Nachdem wir alles geregelt haben, z.B. ob jeder seinen Personalausweis hat, geht es dann endlich los! Der Uhrzeit nach sind wir sehr müde, zumindest die meisten. Nachdem wir einen Zwischenstopp in Frechen gemacht haben und der Fahrer gewechselt hat, fahren wir nach Frankreich durch.

Gegen 04:00 Uhr morgens kommen wir dann endlich an der Grenze an. Wie sollte es auch anders sein? Natürlich verpassen wir die Fähre um 3 Uhr, da wir uns in einer Großkontrolle durch den Zoll zwängen müssen.

Nachdem alles geklappt hat, warten wir bis 06:00 Uhr, dass wir endlich auf die Fähre dürfen. Man muss sich etwas an die Fahrt gewöhnen, aber wenn man die Rückfahrt bedenkt, wo es einem richtig schlecht wird, weil die Wellen sich fast überschlagen, ist es auszuhalten. Während der Fahrt sind wir zwar sehr müde, allerdings haben wir auch viel Spaß. Nachdem wir den Schlafenden einige Streiche gespielt haben, ist die Fährfahrt nach zwei Stunden leider schon zu Ende.

Als wir dann alle wieder in den Bus steigen, bekommen wir von unserem Busfahrer eine Stadtrundfahrt. Was uns später sehr viel gebracht hat, da wir uns alleine besser orientieren können. Während der Rundfahrt können wir sehr viel über die Stadt lernen. Es gibt an jeder Ecke und an fast allen Häusern Kameras, die einen live überwachen. Dazu gibt es eine sogenannte ,,C“ – Straße, für die man in die Tasche greifen muss. Sobald du diese Straße mit deinem Auto befährst, wird dein Auto gescannt und es wird automatisch Geld vom Konto abgebucht. Ausgenommen sind alle Busse.

Nachdem wir endlich im Hotel angekommen sind, warten wir noch eine Weile auf unsere Zimmer. Unser Hotel liegt in den Docklands von London. Nachdem unsere Zimmer fertig sind, dürfen wir sie beziehen und uns nach dieser Nacht endlich duschen und uns frisch machen.

Gegen 15 Uhr laufen wir dann alle zur nächsten Station und kaufen uns ein Tagesticket. Dann fahren wir zusammen mit der DLR und machen einen Treffpunkt an Westminster um 19:00 Uhr aus. In der Zwischenzeit essen wir im Pub und machen einige wunderschöne Bilder der Sehenswürdigkeiten. Natürlich bleiben die Telefonzellenselfies nicht aus. Wir gehen ins Hard Rock Café und dann ist es schon 19:00 Uhr.

Natürlich kommen wir fast 20 Minuten zu spät, weil wir uns mit der Zeit in dieser so großen Stadt, verschätzen. Während unserer Fahrt mit der U-Bahn bemerken wir, wie gefährlich die Bahnen dort sind. Man könnte schon fast sagen, dass die Türen dort als Mordwaffen durchgehen können. Viele haben Angst in die Bahn einzusteigen, wenn die Türen schon eine Weile offen sind. Die anderen werden beim Einsteigen voneinander getrennt. Mehrere Menschen halten die Bahntüren mit voller Kraft auf, damit die Türen nicht zu gehen – und die restlichen Fahrgäste einsteigen können. Alle Bahnen sind nach unterschiedlichen Farben benannt. Vor dem Betreten der U-Bahn muss man ständig die Fahrkarten vorweisen können, sonst kommt man nicht durch!

An allen Rolltreppen steht: ,,Stand on the right“! Bewundernswert, denn jeder hält sich daran. Wir verpeilen es ab und zu, aber nach einiger Zeit bleibt es uns auch im Kopf.

Was sehr gefährlich ist, sind die Straßen ohne Ampel. Man hat Angst, die Straße zu überqueren, weil wir erstens immer zur falschen Seite gucken und alle sehr schnell fahren. Es gibt oft ein Rennen über die Straße, selbst bei den Ampeln, da sie nach ein paar Sekunden wieder rot werden.

Als wir nach dem Treffen aufs London Eye wollen, ist dies leider schon geschlossen. Unsere Laune ist dann auch dementsprechend nicht sonderlich toll, aber das lässt schnell nach. Nachdem wir uns einen Kindheitstraum erfüllt haben und mit den Doppeldeckerbussen gefahren sind, fahren wir zurück ins Hotel. Wir sind so kaputt, dass wir sofort ins Bett gehen und gegen 11 Uhr schon schlafen. Marina geht aber nochmal raus und bleibt noch bis 3 Uhr morgens bei den anderen. Nachdem es um 3 Uhr knapp 10 Min. wie verrückt an der Tür geklopft hat, haben wir wieder etwas zu lachen, denn Marina hat sich selbst ausgesperrt, da sie ihre Karte am Handy aufbewahrt und somit entwertet hat. Nachdem wir alle eingeschlafen sind, fängt der Feuermelder um 20 vor 4 an zu piepsen. Nachdem wir aus dem Schlaf gerissen worden sind, fängt das ganze Spiel um 7:30 Uhr nochmal von vorne an.

Nach einem wunderbaren englischen Frühstück müssen wir uns mit dem Gedanken anfreunden, dass wir wieder fahren müssen. Als wir dann wieder auf der Fähre sind, wird uns erst klar, dass wir in London waren. Eine Stadt, die einem für immer in Erinnerung bleiben wird, zumal wir mit der Schule dort waren!

Die Fahrt auf der Fähre ist dann nicht so toll. Einige verkraften es gar nicht, denn durch die starken Wellen wird einem so schlecht, dass man sich nur noch mit dem Kopf auf den Tisch legen und darauf hoffen kann, dass diese Fahrt bald ein Ende hat. Glücklicherweise fahren wir bei der Rückfahrt nur anderthalb Stunden bis nach Frankreich, eine halbe Stunde weniger als bei der Hinfahrt. Im Bus brauche ich dann knapp eine Stunde, um wieder runterzukommen. Gegen 21 Uhr sind wir dann wieder an der Schule.

Es waren wundervolle zwei Tage, die wir alle erleben durften. Es war eine sehr schöne Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht. Wir vermissen London jetzt schon und England wird uns auf jeden Fall nochmal sehen!

Ivana Krajinovic